„Kinder sind wie Blumen.
Man muss sich zu ihnen nieder beugen,
wenn man sie erkennen will.” Friedrich Fröbel

Inklusion

Der Kiwi ist eine inklusive Einrichtung. Aber was heißt das eigentlich und was bedeutet es für unseren Alltag? 

Wir verstehen die Inklusion nicht nur als Arbeitsprinzip, sondern auch als Lebensprinzip. Wir wollen die Kinder auf dem Weg zu selbstständigen, selbstbewussten und offenen Persönlichkeiten begleiten. Die Kinder dürfen und sollen fragen, auch und gerade, wenn es um Unterschiedlichkeiten geht. Das Ziel ist es, Tabus zu brechen und Unterschiedlichkeit als Normalität anzusehen.

Wichtig ist uns die Interpretation des Begriffes. Es geht nicht darum, alle Kinder und Menschen zwingend gleich zu behandeln. Wenn wir in uns hören, erinnern wir uns sicherlich alle an Situationen, in denen wir Hilfe brauchen, oft in ganz verschiedenen Bereichen. Und genau da setzt der Inklusionsgedanke an. Jeder bekommt die Unterstützung und Förderung die er benötigt. Bei dem einen ist die Unterstützung etwas größer als bei anderen. Aber da wir alle in unterschiedlichsten Situationen auf Hilfestellungen angewiesen sind, spielt das „wie oft“ keine Rolle. Die veränderte Weise, wie man auf Menschen zugeht, sollte von der Frage geprägt sein: „Was kann ich/was können wir als Gesellschaft dafür tun, dass jede individuelle Person teilhaben kann?“ Wir müssen uns von der Frage: „Was musst du mitbringen, um teilhaben zu können?“ verabschieden. Auch in diesem Zusammenhang ist die Überprüfung der eigenen Haltung Grundvoraussetzung, um eine gute Zusammenarbeit mit den Kindern sicher zu stellen.

Die Kinder sollen für die Unterschiede der einzelnen Anderen sensibilisiert werden und gleichzeitig gruppenspezifische Ein- und Ausgrenzung vermeiden lernen. Es soll ihnen bewusst werden, dass Andere zwar andere Bedürfnisse haben, dennoch als Kinder gleich sind und nicht auf Grund irgendwelcher Merkmale ausgegrenzt werden. Dabei ist es unwichtig, ob wir von sozialer Herkunft, Förderbedarf oder Migrationshintergrund sprechen.

Wir konzipieren unsere Angebote so, dass bei unseren Projekten alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft, ihren kognitiv-intellektuellen und körperlichen Fähigkeiten teilnehmen können. Uns ist es wichtig, Mechanismen der Ausgrenzung – sei es im organisatorischen oder im pädagogischen Bereich – offen zu legen, kritisch zu reflektieren und zu reduzieren.

Die innerbetrieblichen Abläufe sollen so strukturiert sein, dass eine Sonderstellung auf Grund gruppenspezifischer Merkmale weitgehend ausgeschlossen werden kann. Wo Abläufe nicht angepasst werden können oder sollen sind diese zu begründen und soweit möglich den Kindern anzupassen.

Ein kurzes Fazit der bis zum heutigen Zeitpunkt gesammelten Erfahrung: Die Kinder können wunderbar mit Inklusion umgehen. Mehr noch, sie ist selbstverständlich für sie. Sie haben noch keine Vorurteile und grenzen von sich aus niemanden aus. Sie bieten Unterstützung an, wo sie benötigt wird und lernen schnell Verantwortung füreinander zu übernehmen. Es gibt auch Dinge, die beispielsweise ein Kind mit besonderen Bedürfnissen besser kann als alle anderen. Und die Kinder geben sich gegenseitig automatisch den Raum, den sie benötigen ohne zu unterscheiden oder zu bewerten. Jeder ist gut, genauso wie er ist.

Unser Leitbild

Unser Leitbild

Unser Ziel ist das größtmögliche Wohlbefinden jedes einzelnen Kindes als Grundlage für eine optimale Entwicklung.

Inklusion

Inklusion

Die pädagogische und therapeutische Arbeit im KiWi wird an den Bedürfnissen des einzelnen Kindes ausgerichtet. Ein- und Ausgrenzung werden vermieden, denn „es ist normal, verschieden zu sein!“.

Bewegung und Sprache

Bewegung und Sprache

…sind das Tor zu erfolgreichem Lernen und zur Aneignung der Welt. Sie nehmen eine Bedeutende Rolle in unserem KiWi-Alltag ein.

Inklusiver Kindergarten Wiescheid

Schöneshofer Str. 4 · 53819 Neunkirchen-Seelscheid
Tel.: 02247 / 75 97 34 · E-Mail: leitung1@kigakiwi.de

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